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Suchbegriff: Arbeitsgesetze und Beschäftigungsvorschriften

Der Artikel untersucht die steigenden krankheitsbedingten Fehlzeiten in der Schweiz, die trotz weniger Arbeitsunfälle innerhalb von zehn Jahren um ein Drittel zugenommen haben. Er beleuchtet eine Debatte zwischen Gewerkschaften, die schlechte Arbeitsbedingungen dafür verantwortlich machen, und Arbeitgebern, die dies als zu starke Vereinfachung betrachten, wobei insbesondere der starke Anstieg psychischer Belastungen bei jungen Arbeitnehmern im Alter von 15 bis 24 Jahren seit der Pandemie Anlass zur Sorge gibt.
Deutsche Synchronsprecher protestieren gegen die neue KI-Klausel von Netflix, die es erlaubt, Sprachaufnahmen ohne angemessene Vergütung oder Kontrolle für KI-Trainingszwecke zu verwenden. Etwa 80 % der Synchronsprecher haben die Zusammenarbeit mit Netflix eingestellt, was zu Änderungen in beliebten Serien wie Stranger Things geführt hat. Im Mittelpunkt des Streits stehen Arbeitsrechte, Persönlichkeitsrechte und faire Vergütung im KI-Zeitalter. Die Synchronsprecher fordern einen Lizenzmarkt für KI-Training und das Recht, die Nutzung ohne berufliche Konsequenzen zu verweigern.
Die Wirtschaftsexpertin Monika Schnitzer kritisiert die Debatte der CDU über die Einschränkung von Teilzeitarbeit und argumentiert, dass der Fokus eher auf der Steigerung der Produktivität durch Digitalisierung und Automatisierung liegen sollte, anstatt den Arbeitnehmern die Schuld zu geben. Sie verweist auf systemische Probleme wie unzureichende Kinderbetreuung und steuerliche Anreize, die eine Vollzeitbeschäftigung erschweren, und verteidigt die Arbeitsmoral der jüngeren Generationen, wobei sie darauf hinweist, dass die Beschäftigungsquote insbesondere bei Frauen gestiegen ist.
Der Artikel befasst sich mit der aktuellen Debatte in Deutschland darüber, ob die Deutschen zu wenig arbeiten. Ökonomen und Politiker diskutieren Möglichkeiten, um dem Bevölkerungsrückgang und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Experten argumentieren, dass eine Erhöhung der Arbeitszeit zwar das Wirtschaftswachstum ankurbeln könnte, politische Appelle jedoch wirkungslos sind und stattdessen systemische Reformen erforderlich sind, insbesondere im Steuer- und Transfersystem, um bessere Anreize für eine höhere Erwerbsbeteiligung zu schaffen.
Die 24-Stunden-Pflegekräfte in privaten Haushalten in der Schweiz sind weiterhin vom Arbeitsrecht ausgenommen, obwohl sie bis zu 18 Stunden am Tag arbeiten und nur minimale Rechte haben. Der Bundesrat argumentiert, dass dadurch ein „besonderes Vertrauensverhältnis” zwischen privaten Arbeitgebern und Pflegekräften aufrechterhalten wird, während Gewerkschaften und Interessenvertreter behaupten, dass dies Migranten anfällig für Ausbeutung macht. Als Gründe gegen eine Ausweitung des Schutzes werden Schwierigkeiten bei der Durchsetzung und Kostenbedenken angeführt, während Kritiker argumentieren, dass die veraltete Politik schutzbedürftige Arbeitnehmer in einer alternden Gesellschaft im Stich lässt.
Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, die Ausnahme von Pflegekräften, die in Privathaushalten leben, vom üblichen Arbeitsschutz beizubehalten, mit der Begründung, dass das „besondere Vertrauensverhältnis” in der privaten Beschäftigung eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigt. Das bedeutet, dass Pflegekräfte weiterhin keinen Schutz wie feste Ruhezeiten, Mutterschaftsurlaub und maximale Arbeitszeiten genießen, wobei einige täglich 16 bis 18 Stunden arbeiten. Während die Gewerkschaften argumentieren, dass dies migrantische Pflegekräfte der Ausbeutung aussetzt, führt die Regierung Durchsetzungsschwierigkeiten und potenzielle Kostensteigerungen für die Altenpflege als Gründe für die Beibehaltung des Status quo an.
Der Artikel untersucht die Resonanz auf das neue aktive Rentenprogramm in Deutschland, das Rentnern ermöglicht, in Teilzeit zu arbeiten und bis zu 2.000 Euro steuerfrei zu verdienen. Unternehmen wie der Maschinenhersteller Dileb sehen einen Vorteil darin, erfahrene Mitarbeiter wie Markus Ernst zu behalten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den Wissenstransfer zu gewährleisten. Während das Programm positiv bewertet wird, weil es Fachwissen in den Unternehmen hält, gibt es Bedenken hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Sozialversicherungssysteme und der Frage, ob es die Beschäftigung älterer Menschen deutlich ausweiten wird.
Der Artikel erklärt, dass Arbeitnehmer in Deutschland auch während Streiks im öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit erscheinen müssen, da sie das „Pendlerrisiko“ tragen und nicht einfach zu Hause bleiben können. Er umreißt die gesetzlichen Verpflichtungen, darunter das Prinzip „keine Arbeit, kein Lohn“, und erörtert Optionen wie Homeoffice oder die Inanspruchnahme von Urlaubstagen mit Zustimmung des Arbeitgebers. Der Artikel befasst sich auch mit den Schulpflichtvorschriften während Streiks und weist darauf hin, dass die Schulpflicht weiterhin gilt, einige Bundesländer jedoch Abwesenheiten aufgrund von Transportschwierigkeiten entschuldigen können.
Die Gewerkschaft ver.di hat in 15 deutschen Bundesländern Warnstreiks initiiert, die zu erheblichen Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr, darunter Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen, geführt haben. Die Arbeitskampfmaßnahmen betreffen Pendler und Studenten, da nur ein eingeschränkter Betrieb möglich ist. Die Streiks sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen, in denen ver.di kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zulagen fordert. Die S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind davon nicht betroffen. Die Gewerkschaft behauptet, die Arbeitgeber hätten sich zwei Monate lang geweigert, auf ihre Forderungen einzugehen, sodass ihnen keine andere Wahl geblieben sei, als zu streiken.
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Montag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland aufgerufen, von denen etwa 100.000 Beschäftigte in 150 kommunalen Verkehrsbetrieben betroffen sind. Die Streiks zielen darauf ab, Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Lohnverhandlungen auszuüben. Zu den Forderungen gehören kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zulagen für Nacht- und Wochenendarbeit. Während Niedersachsen ausgenommen ist, hängt die Teilnahme der Hamburger Hochbahn an den Streiks von den laufenden Verhandlungen ab. Fahrgäste müssen mit erheblichen Beeinträchtigungen im Bus- und Bahnverkehr rechnen.

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